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Zukunftswege - Was will ich überhaupt?

Nach der Schule den Traumjob finden - soviel ist ja klar. Aber wie komme ich an meinen Traumjob? Und welcher ist das überhaupt? Wir wollen Euch dabei helfen, Orientierung im Berufedschungel zu finden - es gibt über 350 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland, hinzu kommen noch die regulären Studiengänge an Universitäten und in den letzten Jahren immer mehr auch die dualen Studiengänge, bei denen Ihr eine Ausbildung und ein Studium verbindet. Was also ist das richtige für Euch?

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Die duale Ausbildung

Die duale Ausbildung ist die Standard-Ausbildung in Deutschland - und gleichzeitig ein gefragtes Modell in der ganzen Welt. Denn dies ist der Beginn Eurer Karriere als qualifizierte Fachkraft: egal, ob Tischler/-in, Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, Friseur/-in oder Tierpfleger/-in.

Kurz notiert:

  • der Standard für den Berufsstart
  • über 350 anerkannte Berufsbilder
  • Gehalt schon während der Ausbildung

Bei einer dualen Ausbildung erlernt Ihr einen Beruf abwechselnd in einem Betrieb (Praxis) und in der Berufsschule (Theorie), und Ihr bekommt auch schon Gehalt, während Ihr noch lernt.
Eine duale Ausbildung dauert üblicherweise zweieinhalb bis drei oder sogar dreieinhalb Jahre - dies ist zum einen vom gewählten Beruf abhängig, zum anderen aber auch von Eurer Vorbildung. Bei guten bis sehr guten Leistungen während der Ausbildung verkürzt der Betrieb ebenso, wie wenn Ihr Euer Abitur bestanden habt, die Ausbildung oftmals um mindestens ein halbes Jahr.
Duale Ausbildungen gibt es in allen Berufsfeldern - und mit einem ordentlichen Abschluss habt Ihr ab hier die Chance, die Karriereleiter weiter hochzusteigen.
 

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(Duales) Studium

Das duale Studium

Um ein duales Studium zu absolvieren, gibt es grundsätzlich vier verschiedene Möglichkeiten. Das Prinzip ist einfach: Man studiert und sammelt gleichzeitig Berufserfahrung. Die Qual der Wahl hat man dafür zwischen einem ausbildungsintegrierenden und einem praxisintegrierenden Studium sowie zwischen der berufsbegleitenden und der berufsintegrierenden Variante. Überschneidungen zwischen den einzelnen Möglichkeiten sind nicht ausgeschlossen. 

Kurz notiert:

  • duales Studium = Studium + Ausbildung
  • Abschluss: Bachelor (+ Berufsabschluss)
  • Vorteil: sehr gefragt
  • Nachteil: Disziplin, Disziplin, Disziplin

Als erstes muss man differenzieren zwischen dualen Studiengängen, die Schulabgängern eine Erstausbildung ermöglichen und dualen Studien, die für Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung eine Weiterbildungsmöglichkeit darstellen.

Das ausbildungsintegrierende Studium
Das vermutlich gängigste Modell ist ein ausbildungsintegrierendes, duales Studium. Das ist für die berufliche Erstausbildung; Voraussetzung ist dabei fast immer Fachhochschulreife oder Abitur. Man verbindet einen Studiengang mit einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf; Theorie- und Praxisphasen werden sowohl zeitlich als auch inhaltlich kombiniert. Der in einer Ausbildung übliche Berufsschulunterricht findet gestrafft statt, teilweise sogar komplett in der Hochschule.
Nach Abschluss des dualen Studiums hat man dann beides in der Hand: einen Industrie- und Handelskammer-/Handwerkskammer-Abschluss in einem Ausbildungsberuf und (in der Regel) einen Bachelor. Deshalb gibt es noch eine zweite Voraussetzung für einen solchen Studiengang: ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen.

Das praxisintegrierende Studium
Eine weitere Form der Erstausbildung stellt das praxisintegrierende Studium dar. Das Prinzip ist dasselbe: Theorie und Praxis wechseln sich in zum Teil größeren Zeitabständen ab und man braucht ein (Fach-)Abitur sowie einen Vertrag mit einer Firma – das kann aber auch ein Volontariats- oder ein Praktikumsvertrag sein.
Der entscheidende Unterschied zum ausbildungsintegrierenden Studium ist, dass man nach Abschluss zwar den Bachelor und viel Berufserfahrung, nicht aber einen anerkannten Abschluss in der Tasche hat.

Das berufsintegrierende Studium
Aber auch wenn man schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, gibt es Optionen im Bereich des dualen Studiums: Man kann beispielsweise ein berufsintegrierendes, duales Studium machen – der Unterschied zu den Studiengängen für die Erstausbildung ist nur der, dass man kein (Fach-)Abitur dafür braucht, sondern eine abgeschlossene Berufsausbildung und damit natürlich Berufserfahrung.
Auch hier werden die theoretischen Studien mit einer Teilzeittätigkeit kombiniert, sodass man das, was man lernt, auch gleich anwenden kann.

Das berufsbegleitende Studium
Eine letzte Möglichkeit bietet das berufsbegleitende Studium. Das ist besonders arbeitsintensiv: Neben einer Vollzeitarbeit wird in Begleitseminaren das nötige Fachwissen vermittelt, ähnlich wie bei einem Fernstudium – das heißt also Selbststudium. Aber anders als bei Fernstudien unterstützen die Betriebe Angestellte, die berufsbegleitend studieren: beispielsweise durch Freistellung, wenn Präsenzveranstaltungen stattfinden oder durch die Bereitstellung betrieblicher Arbeitsmittel.

Es zeigt sich, dass duale Studiengänge nicht nur für Abiturienten interessant sind. Auch wenn man schon eine Ausbildung absolviert hat oder sogar im Berufsleben steht – Möglichkeiten, sich dennoch dual weiterzubilden, bestehen einige. Also: nichts wie los! 

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(Duales) Studium

Das Hochschulstudium

Immernoch die Pflicht, wenn man Arzt/Ärztin, Anwalt/Anwältin oder Architekt/-in werden will - und außerdem der Weg der Wahl, wenn man einen ganz klaren wissenschaftlichen Abschluss erwerben möchte. Unterteilt in die Geisteswissenschaften, die Naturwissenschaften, die Gesellschaftswissenschaften und viele weitere bieten hier die Universitäten und Fachhochschulen eine Vielzahl interessanter Studiengänge. 

Kurz notiert:

  • Mindestdauer: 3 Jahre
  • Abschluss: erst Bachelor, dann evtl. Master
  • Zugangsvoraussetzung: Abitur

Auch ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium schließt heute in der Regel mit dem Bachelor ab. Die Zusätze "of Arts", "of Science", "of Engineering" oder "of Laws" zeigen dabei die Studienrichtung an, in der der Abschluss erworben wird. Zudem hat man hier unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, seine Qualifikation durch einen Master-Abschluss zu erweitern.
Ein solches Studium dauert üblicherweise ca. drei Jahre, und ist in Semester unterteilt. Hier geht es meistens sehr theoretisch zu, denn es gilt nicht nur, die Inhalte eines Studiengangs zu erlernen, sondern auch, wie man wissenschaftlich arbeitet, forscht, lernt. Hierzu besucht man Seminare und Vorlesungen, hört anderen zu und diskutiert selbst.
Was man auch lernt: Wie man Hausarbeiten schreibt. Ein Studium beinhaltet immer auch viel Selbstgeschriebenes zu vorgegebenen Themen.
Den Abschluss eines Studiums bildet eine längere wissenschaftliche Arbeit über ein selbst gewähltes Thema. 

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