Stadtverwaltung Wiesbaden

Die Aufgabe des Vermessungstechnikers ist es, die Erdoberfläche
nach den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten
zu erfassen. Die Ergebnisse seiner Arbeit bilden u.a.
die Grundlage für die Planungen von Architekten und Bauingenieuren.
Im Außendienst (Lage- und Höhenvermessungen) werden,
Geodaten gewonnen und mit Hilfe der Mathematik, insbesondere
der Geometrie, verknüpft. Erfasst werden diese
Daten mit hochgenauen Instrumenten und der GPS–Technologie.
Der direkte Datenfluss in die Computerprogramme des
Innendienstes ermöglicht die Herstellung aktueller digitaler
Kartenwerke und die Bereitstellung eines Geoinformationssystems
für die vielfältigen Aufgaben der Verwaltung
und
des Rechts.
Theorie und Praxis
Die praktische Arbeit wird prozessorientiert durch die Abteilung
6605 des Tiefbau- und Vermessungsamtes vermittelt.
Die theoretische Unterweisung in Form von handlungsorientierten
Lernfeldern obliegt der Werner-von-Siemens-
Schule in Wetzlar (Blockunterricht).
Darüber hinaus können überbetriebliche Seminare oder
Lernortkooperationen mit anderen Ausbildungsstellen
stattfinden.
Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Nach der
Ausbildung finden Vermessungstechniker Beschäftigungsmöglichkeiten
bei Ingenieurbüros, Energieversorgungsunternehmen,
Baufirmen, der Deutschen Bahn oder auch
der öffentlichen Verwaltung.
Weiterbildend kann nach der Ausbildung ein Studium
der Geoinformation mit Bachelor- oder Masterabschluss
angeschlossen werden.


Bewerbung an:
Konradinerallee 11
65189 Wiesbaden , HE
Deutschland
Hessen DE
Ansprechperson
Sylvia Becker
Telefon: 0611-312187
Telefax: 0611-316915
ausbildung@wiesbaden.de
Ausbildungsbeginn
01.09.2017

Anzahl Plätze
1 Stelle

Praktika
Nein


Schwerpunkte in der Ausbildung
 den Umgang mit Zahlen  das Zeichnen von Karten und Plänen (digital und manuell)  den Umgang mit Gesetzen und Vorschriften  das Arbeiten im Freien  die optische Darstellung (Visualisierung) von Arbeitsergebnissen